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Die
Technik der Matrix ist möglicher als wir denken |
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Ist
die Matrix, also eine Schein-Matrix, technisch möglich?
Dieser Frage gehen wir nach und bekommen nun immer mehr
"Antworten" darauf.
Hier stellen wir Euch nun Auszüge aus einem Bericht vor, der in Spiegel-Online zu lesen war, über den neusten Film "Final Fantasy". Leben wir in einer künstlichen Matrix? Warum heißt der Film "Final Fantasy" ? Zeigt er im wahrsten Sinne des Wortes, das Ende unserer Phantasiegrenzen? Was ist die Realität??? Wer mehr darüber wissen möchte, lese die Artikel zur Matrix. die WFG-Schriftleitung |
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Quelle: Auszüge aus dem Bericht von Spiegel-Online, 23. August 2001, "Final Fantasy": Artifizielles Ensemble im Ersteinsatz von Oliver Hüttmann "Aki ist nahezu perfekt.
Sie hat ein hübsches, ebenmäßiges Gesicht, schwarze,
schulterlange Haare, einen schlanken Körper und
eine Oberweite nach Idealmaßen. Sie sieht ein wenig aus wie
Sandra Bullock mit leicht asiatischen Zügen und der Frisur von
Jennifer
Aniston. Die Herrenillustrierte "Maxim" hat bereits eine
erotische
Fotoserie von ihr abgedruckt, und vom Showbiz-Magazin "Entertaiment
Weekly"
ist sie in die "It"-Liste aufgenommen worden, wo nur Leute erscheinen,
denen
das gewisse Etwas attestiert wird.
Am faszinierendsten aber sind ihre braunen Augen, die oftmals melancholisch in die Ferne schweifen. Die Pupillen drücken Charakter und Intelligenz aus. Aki ist kein Gotteskind, sondern gezeugt worden von Computern.
Wie viel Weiblichkeit fehlt noch an dieser Frau? Aki aus "Final Fantasy" (Bild- 4players.de/screenshots.php3) Der Schlüssel heißt
CGI - Computer Generated Imagery(Anmerk v. wfg: durch einen Computer
erschaffene Phantasiewelt oder Einbildung) . Durch GCI lassen
sich die Ränge von Stadien mit Zuschauern auffüllen,
Städte jeder Größe bevölkern, ja, ganze Welten
erschaffen.
CGI ersetzt Tausende von Statisten und Hunderte von Miniaturmodellen und macht manche Filme erst möglich. Bisher am konsequentesten und auch philosophischsten ist die digitale Schimäre bei "Matrix" umgesetzt worden, wo Maschinen die Macht auf der verwüsteten Erde übernommen haben und den Menschen unsere vertrauten Alltagswelt nur vorgaukeln. "Final Fantasy" ist der erste komplett von Computern generierte Spielfilm. "Final Fantasy" hat jenen entscheidenden Schritt gemacht, der in pessimistischen Szenarien irgendwann mal Schauspieler obsolet machen könnte. Tom Hanks, der sich als Star und millionenschweres Gewerkschaftsmitglied gerade erst mit dem Schauspielerstreik solidarisiert hatte, wurde Angst und Bange. Natürlich ist die Pionierleistung von "Final Fantasy" eine Provokation. Es dauert zwar einige Minuten, aber dann hat man tatsächlich vergessen, daß es sich hier um Animationsfiguren handelt. Dennoch ist "Final Fantasy" nicht perfekt. Abgesehen davon, daß sich gerade Science-Fiction-Filme für zukunftsträchtige Techniken eignen, ist die meist düstere Atmosphäre futuristischer und künstlicher Welten für die Software-Darsteller vorteilhaft. Denn mit zunehmender Helligkeit verblasst auch die Imagination, wirken die Gesichter plötzlich wächsern.
Ein Mann nach Mass in unserer heutigen Welt, ein "Bio-Roboter" (Bild - 4players.de/screenshots.php3) Nun hat "Final Fantasy" zwar
einen technisch gewaltigen Sprung gemacht, den aber der Zuschauer kaum
würdigen wird. Wo das Authentische - im Kino, bei der
Fotografie, vor dem Computerbildschirm - ohnehin schon verwischt, die
Täuschung in unsere Wahrnehmung eingesickert
ist, vermag man an "Final Fantasy" nichts Spektakuläres
erkennen - und damit ist der Film bei den Zuschauern in die eigene
Falle getappt. (Anmerk. v. wfg- Was ist Realität
und was ist die künstliche Matrix?)
Aber wer ihn sich anschaut, wird durch Akis Augen in die Zukunft blicken. Denn vielleicht wachen wir erst auf, wenn unser Leben durch eine Matrix ersetzt worden ist." (C) SPIEGEL ONLINE 2001 von Oliver Hüttmann |