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Organisierter
Widerstand im Irak |
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Das der Widerstand im Irak
organisiert ist, hatten wir schon lange
vermutet. Dies wird auch nun in den Medien immer mehr
bestätigt. Es darf daran erinnert werden, daß nach dem
Einmarsch der Amerikaner in Bagdad die "schwarzen Garden" einfach in
den Untergrund verschwunden sind.
die WFG-Schriftleitung |
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(Quelle: www.jungle-world.com vom 22.9.2004 in Auszügen wiedergegeben) Fortgesetzter Krieg Auf
der
Gründungskonferenz des Irak-Komitees im Juli konnte Dr. Aziz
Alkazaz dank seines Hintergrundwissens aus dem Nähkästchen
plaudern und die Anwesenden beruhigen, dass der Widerstand gegen die
Besatzer und die irakische Regierung und Bevölkerung noch lange
andauern wird. "Der bewaffnete Widerstand sei durch die irakische
Regierung systematisch über Jahre hinweg vorbereitet worden und
verfüge über ausreichende Bewaffnung und militärisch
geschulte Kämpfer", liest man im Protokoll der Veranstaltung
über den Vortrag Alkazaz. Und weiter: "Dieser Widerstand
könne im Durchschnitt bis zu 40 Operationen pro Tag
durchführen." |
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(Quelle: www.freace.de vom 4.1.2005) 240 000
Widerstandskämpfer im Irak? Wie
AFP am
Montag berichtete, hat der Leiter des "irakischen Geheimdienstes",
General Muhammad Abd Allah Shahwani gegenüber Journalisten die
Zahl der
Widerstandskämpfer im Irak auf insgesamt 240.000 geschätzt,
40.000 von ihnen
"Vollzeit". |
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(Quelle: Hamburger Abendblatt vom 11.1.2005) Pentagon überdenkt
Militärstrategie im Irak Kirkuk
- Jeden
Tag sterben US-Soldaten im Irak. Gestern kamen zwei GIs beim Angriff
auf ihren
Abrams-Panzer ums Leben. Das US-Verteidigungsministerium bezeichnet die
Situation dort inzwischen als "sehr dramatisch". Angesichts der
unkontrollierbaren Sicherheitslage schickt Donald Rumsfeld den
pensionierten
vier Sterne General Gary Luck zur Überprüfung der gesamten
Militärstrategie
nach Bagdad.
Luck soll alle Bereiche des Einsatzes von der US-Truppenpräsenz bis hin zu Strategien zur Niederschlagung des Aufstandes untersuchen. Der Ex-Oberbefehlshaber der US-Armee in Südkorea und Berater von General Thommy Franks während des Irakfeldzuges wird sich vor allem den Ausbildungsstand der neuen irakischen Armee und der Polizei ansehen. Und da gibt es nicht viel Erfreuliches zu berichten. Und er wird mit Sicherheit sehr schnell feststellen, daß die Stimmung unter den US-Soldaten auf dem Tiefpunkt ist. Rund 1300 US-Soldaten wurden bislang getötet, mehr als 10 000 GIs verletzt. Es gibt keinen Ort im Irak, wo die US-Soldaten noch sicher sind. "Viele schreiben einen Abschiedsbrief bevor sie auf Patrouille gehen. Noch nie war es so gefährlich wie jetzt", sagt Sergant OLeary aus Mossul. Der Kommandeur der Heeresreserve, James Helmly, schlug in einem Memorandum Alarm: Die Streitkräfte seien wegen verfehlter Maßnahmen des Pentagon total überlastet und stünden vor dem Zusammenbruch. Drastisch verlängerte Einsätze, kurzfristige Einberufungen und Ausrüstungsmängel hätten die Reserve derart stark strapaziert, daß die Gefahr bestehe, künftige Missionen nicht mehr erfüllen zu können. Heeresreservisten und Nationalgardisten stellen 40 Prozent der 150 000 US-Soldaten im Irak. Zwar sei die Zahl der Anschläge auf 60 pro Tag zurückgegangen, dafür sei aber nun die Sprengkraft der Bomben höher, berichtete US-Brigadegeneral David Rodriguez. Die neue irakische Armee, die "National Guard" ("NG"), sollte nach und nach Sicherheitsaufgaben übernehmen. Sie ist aber bei Einsätzen wie in Falludscha nur als Alibi dabei. Ausbildung und Einsatzbereitschaft sind noch lange nicht so weit. Und es gibt konkrete Hinweise, daß "NG" und Polizei stark von den Aufständischen unterwandert sind. Iraks Geheimdienstchef General Mohammed Abdullah Schahwani sagte vor wenigen Tagen, welche riesige Streitmacht im Widerstand steht: "Wir haben Erkenntnisse, daß es mehr als 200 000 Mann sind." Bisher ging man in Bagdad von etwa 20 000 Kämpfern aus. |