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Unser Irakaufenthalt vom 15.2.2003 bis zum 17.04.2003



        Propaganda Postkarte  
     



Irakfahne



Zwei unserer Mitglieder waren direkt vor Ort und haben sich von Mitte Februar bis Mitte April 2003 in Bagdad aufgehalten

Hier nun ein kleiner Einblick in ihre Erlebnisse:

1. Zuerst flogen wir mit einem „Last-Minute“ Flug nach Ägypten. 
Nach einer Woche flogen wir dann nach Damaskus weiter. 
Als wir in Damaskus ankamen, „durften“ wir erst einmal 18 Stunden auf dem Flughafen verweilen, denn wir bekamen kein Visum für Syrien.  Wir lernten dadurch den Organisator der Friedensbewegung „Human-Shields“ kennen, der auch auf ein Visum warten musste.  Normalerweise ist es überhaupt kein Problem in den arabischen Ländern ein Visum direkt vor Ort zu bekommen, aber da man verhindern wollte, dass viele Leute in den Irak gehen, um für Frieden zu demonstrieren, gab es diese Komplikationen in Syrien.
Nach 18 Stunden ließ man uns endlich nach Syrien rein.  Den nächsten Tag fuhren wir mit dem Organisator der „Human-Shields“ zur Irakischen Botschaft in Damaskus.
Wir wurden dort sehr Herzlich empfangen.

2. Der irakische Botschafter stellte für uns in Damaskus noch am selben Tag innerhalb weniger Stunden ein GRATIS-VISUM aus und lud uns ein, als Gäste des irakischen Volkes in Bagdad zu wohnen.  Am Abend wurden wir dann noch vom irakischen Botschaftspersonal zum Essen eingeladen. Ein von der Botschaft bestellter Fahrer brachte uns noch in der Nacht nach Bagdad.  Dies war vom 15. auf den 16. Februar 2003.  Die Entfernung von Damaskus nach Bagdad beträgt circa 900km.

3.Wir wohnten als Gäste, die ersten 3 Wochen, im Hotel „Al Saphir“  am Tigris, wo auch andere internationale Delegationen und die „Human  Shields“ untergebracht waren.
Danach zogen wir in ein Appartement „Al Rabie“ .  Dies war auch im Zentrum von Bagdad. 
Der dortige Chef kannte sich sehr gut in Politik aus, aber vor allem in der Illuminaten- u. Verschwörungsthematik.

4. Wir wurden zu Treffen eingeladen wie z.B. dem „Internationalen Forum für Jugend und Solidarität“ , wo u.a. Saddam Hussein`s Ehefrau die Hauptrede hielt.

5. Wir haben selbst Interviews gegeben, z.B. für den irakischen Rundfunk,  Irak-TV und einer bekannten Bagdader Tageszeitung.
Wir waren dadurch bekannt bei den Bagdadern und knüpften somit viele neue Kontakte.
Soldaten und Polizisten haben uns auf der Straße begrüßt.

6. Wir waren unabhängige Teilnehmer bei Demonstrationen von ausländischen  Organisationen und sprachen z.B. im UNO-Gebäude vor.  Wir waren  mit einer eigenen Fahne dabei und wurden oft fotografiert und gefilmt, z.B.  von Bahrain, Indien, Schweden, Japan und Sudan etc.

7. Durch unsere Aktionen und unseren Bekanntheitsgrad waren wir für  die Iraker „Die Helden“.  Sie waren auch sehr darüber  erfreut, dass wir auch während des Krieges nicht wichen und somit unsere  Solidarität und Freundschaft bekundeten. 
Sogar das Personal der „Al Rabie“ Appartements wollten von uns ein Bild am Eingang aufhängen, da wir ja so mutig seien.
Dies war bei den „Human Shields“ und den Delegationen nicht der Fall.  Diese ließen sich von der angeblichen „Diktatur“ durchfüttern und setzten sich später ab.

8.Wir sprachen mit Geschäftsleuten, Bankmanagern, dem Direktor für  Filmindustrie und auch „einfachen Menschen“.  Dieses gab  uns ein gutes Bild über die wirklichen Verhältnisse im Irak.   Wir konnten uns immer frei bewegen – von Diktatur keine Spur –  bis die Amis kamen.
Die Lebensmittelversorgung war gut und billig, auch wenn man Einheimische Währung hatte, im Gegensatz zum Westen.  Süßigkeiten waren dort sehr teuer, aber dafür frische und gesunde Nahrung, wie Brot, Gurken etc. sehr billig.
Dadurch waren dort auch die alten Leute noch sehr fit und rüstig und nahmen sogar noch mit 70 Jahren und drüber, mit Begeisterung am Krieg teil.   Wo findet man dies noch in der westlichen Welt?
Nochmals zu den Lebensmittelpreisen:
a) für 20eurocent gab es 5 Brote
b)1kg Gurken und 2kg Tomaten kosteten sogar während des Krieges
(nur) 2150 Dinar = 70 Eurocent.
c) Trotz des Krieges betrug der Benzinpreis immer noch 20 Dinar/Liter = 1eurocent/Liter
Diesel 10 Dinar/Liter = 0,5eurocent/Liter
d) Alle Unis und Schulen waren ohne Studiengebühren und jeder konnte studieren und lernen, was er wollte.
e) Viele Läden waren vom Staat unterstützt und mussten daher weder Steuern noch Miete bezahlen.  Jeder hatte daher die Möglichkeit von heute auf morgen seinen eigenen Laden zu eröffnen.  Es gab keine Arbeitslosigkeit!


9. Die irakische Gesellschaft war auf religiöse und ethnische Toleranz  aufgebaut gewesen.  Dies wurde schon in der Verfassung festgelegt.  Dies bedeutete z.B. dass jede Religion ihre eigenen Feiertage festlegen durfte.  Mann und Frau waren gleichberechtigt.

10. Sogenannte „Verschwörungstheorien“, was die meisten  hier als Spinnerei abtun, waren dort Tagespolitik.  Mit jedem konnte  man darüber reden, ohne blöd angeschaut zu werden.  Die Leute  um Saddam Hussein wussten genau, um was es ging.  Dies ist aber nun eine andere Geschichte.
All das was ich bis jetzt herausgefunden hatte und worüber ich ja einen Vortrag in Berlin geführt habe, war exakt das selbe Wissen, dass auch die irakischen obersten Politiker besaßen.

11. Da wir einen Presseausweis erhalten hatten, waren wir regelmäßig  bei den offiziellen und internationalen Pressekonferenzen dabei.  Hier  sprachen immer die Minister selbst vor den Journalisten, z.B. der Informationsminister,  der Verteidigungsminister und der Außenminister.

12. Auch konnten wir fast täglich die Kriegsschäden, die durch  die Amis verursacht wurden, selbst ansehen und fotografieren, wie z.B. das  zerstören von einem Handelszentrum in dem Teesäcke gelagert waren.   Auch hatten wir in den Krankenhäusern mit Kriegsverletzten und deren  Angehörigen selbst gesprochen, z.B. in der Stadt Hilla (bei Babylon),  100km südlich von Bagdad.  Dies war in der Zeit, als die Medien  schon behaupteten, die Amis seien um Bagdad!

13. Im weiteren Verlauf des Krieges zogen wir in ein Hotel neben dem Hotel  Palestine, in dem die übrigen Journalisten untergebracht waren.   Von dort wurden alle Reportagen gesendet, daher wird Dir sicher der Platz  bekannt sein.

14. Über den Krieg selbst werden wir in unserem Buch "Irak-das verratene Land" einen genauen Bericht aufführen. 
Nur soviel:
a)    Es gab nie die großen Bombennächte, wie dies in den westlichen Medien behauptet wurde.
b)    Die Amis hatten am „Ende des Krieges“ kaum noch Flugzeuge.
c)    Der angebliche „Sieg“ der Amis war nur durch schändlichen Verrat von einzelnen Offizieren der irakischen Armee in Bagdad zustande gekommen.  Wir haben diesen Verrat direkt miterlebt!
d)    Bis heute gibt es keine Kapitulation oder einen Friedensvertrag zwischen der ehemaligen irakischen Regierung und den Alliierten.


15. Bis heute wurde Hussein und auch seine Gefolgsmänner nicht gefasst.  
Dies was die Medien zeigen, sind nichts anderes als Doppelgänger.
Außerdem wo ist seine Spezialtruppe, die Saddam Fidaee – die  Schwarze Garde?
Es hat den Anschein, als beginne erst jetzt der wahre Krieg im Irak.
Saddam Hussein war kein Diktator.  Er wollte für das irakische Volk Wohlergehen und Frieden.  Das Land war wie bereits bis zu den Jahren 90/91 wieder im Aufbau, trotz Embargos, eine freie und unabhängige Macht zu werden, ohne „Big Brother is Watching You“ .  
Es gab dort kein Mobilfunknetz, keine Geldautomaten, keine Videoüberwachung und keine Zensur von irgendwelchen Büchern.

Es gab dort auch keinen Zineszins und auch die Iraker legten keinen besonderen  Wert auf Geld.  Es ging also den Alliierten nicht nur um das Öl,  sondern auch um eine Regierung, die sich wahrlich um ihr Volk gekümmert  hat und die Freiheit hoch hielt.  Es gab 6 und 8spurige  Autobahnen in einem perfekten Zustand.  Allein von der syrisch/irakischen  Grenze bis nach Bagdad betrug das Autobahnnetz (8spurig) 500km.


Wer noch mehr über die wahren Verhältnisse im Irak erfahren möchte, sollte sich das Buch "Irak-das verratene Land" zulegen, daß bei uns im WFG-Shop zu beziehen ist.